Aber mit der Theologie… die ist schon übel. Die ist ja konfessionsabhängig. Ein katholischer Theologe “weiß” z.B. über den protestantischen Glauben… dass Martin Luther in der Hölle schmort. Sagt wer? Die ganzen “Kenntnisse” über andere Religionen umfassen praktisch nur Schmähungen und Rufmord. Zudem gehen Theologen im Grunde davon aus dass ihre “Heilige Schrift” direkt von Gott diktiert wurde und absolut zu befolgendes Gesetz sind. Sagt wer? Man kann wirklich viel schlechtes über die Theologie sagen, aber was du da von dir gegeben hast entspricht doch nicht ganz der Wahrheit. Bringt es aber auf den Punkt. Nein, tut es nicht. Das sind die typischen Vorurteile. Ich weiß von einem katholischen Diplomtheologen, der Religionsunterricht gibt und dabei eben ständig Seitenhiebe besonders auf Protestanten austeilt. Ist nicht wahr? Stell dir vor, ich kenne Mathematiker, die ständig Seitenhiebe an Physiker und Chemiker austeilen, Physiker die ständig Seitenhiebe an Mathematiker und Chemiker austeilen (an Ingenieurs “Wissenschaften” teilen sowieso alle Seitenhiebe aus. Im Ernst: was willst du damit sagen? Außer, dass du einen möglicherweise streitbaren (aka Troll) Vertreter der kath. Theologie kennst?
Vom Missbrauch der Wissenschaft
Ich will damit nun aber keine Gläubigen angreifen. Kein einziger Mensch bzw. kein einziges Lebewesen weiß woher es kommt, warum es ist und wohin es geht. Trotzdem will es jeder wissen. Unser ganzes verhalten während des Lebens richtet sich nur nach unseren Gedanken bezüglich der eigenen Existenz.
Die Gläubigen, glauben zu wissen. Die Wissenschafftler wollen herausfinden, was wissenswert ist.
Nein, die Gläubigen kommen damit nicht klar, dass sie eben keine Ahnung haben, was der Grund für ihre Existenz ist. Als Unbeteiligter kann man sich das bestenfalls so vorstellen, als würde man permanent fallen und hätte nichts, woran man sich festhalten kann. Hier kommt jetzt die Religion ins Spiel und so fester und heftiger die Typen ihre Bibel/Koran/Talmud/MickyMouse an ihr Herz drücken (metaphorisch) desto einfacher ist es für sie damit klarzukommen, dass sie eben doch nichts wissen und dass diese einfachen Wahrheiten im “Fallen” dann umso verhementer verteidigt werden, liegt in der Natur der Sache (hier: Mensch). Letztenendes sind die Wissenschafter da auch nicht wirklich anders; ich erinnere hier daran, wie viele “Forscher” sich gegen die Relativität bis zur Beweis-antretenden Sonnenfinsternis gewehrt haben.