Vom Missbrauch der Wissenschaft

Ich will damit nun aber keine Gläubigen angreifen. Kein einziger Mensch bzw. kein einziges Lebewesen weiß woher es kommt, warum es ist und wohin es geht. Trotzdem will es jeder wissen. Unser ganzes verhalten während des Lebens richtet sich nur nach unseren Gedanken bezüglich der eigenen Existenz.

Die Gläubigen, glauben zu wissen. Die Wissenschafftler wollen herausfinden, was wissenswert ist.

Nein, die Gläubigen kommen damit nicht klar, dass sie eben keine Ahnung haben, was der Grund für ihre Existenz ist. Als Unbeteiligter kann man sich das bestenfalls so vorstellen, als würde man permanent fallen und hätte nichts, woran man sich festhalten kann. Hier kommt jetzt die Religion ins Spiel und so fester und heftiger die Typen ihre Bibel/Koran/Talmud/MickyMouse an ihr Herz drücken (metaphorisch) desto einfacher ist es für sie damit klarzukommen, dass sie eben doch nichts wissen und dass diese einfachen Wahrheiten im “Fallen” dann umso verhementer verteidigt werden, liegt in der Natur der Sache (hier: Mensch). Letztenendes sind die Wissenschafter da auch nicht wirklich anders; ich erinnere hier daran, wie viele “Forscher” sich gegen die Relativität bis zur Beweis-antretenden Sonnenfinsternis gewehrt haben.

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